Tag der offenen Tür mit Workshopangeboten Samstag, 18. November 2017

Tag der offenen Tür mit Workshopangeboten Samstag, 18. November 2017

Am Samstag, den 18.11.2017 fand von 10.00 bis 15.00 Uhr der Tag der offenen Tür am Institut statt. Rund 400 Förderlehrkräfte, Studierende, Ehemalige, Interessierte, Lehrkräfte, Gäste und Dozenten nutzen die Möglichkeit, sich umfassend über die Förderlehrer-Ausbildung zu informieren und sich in ihren Berufskompetenzen weiterzubilden.

Zu den Ehrengästen zählten neben dem Bürgermeister der Stadt Bayreuth Thomas Ebersberger (CSU) und dem Kreisvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen Tim Pargent auch Michael Kramer vom Kultusministerium, der Ltd, RSchD Stephan Doerfler und Alexander Wunsch von der Regierung von Oberfranken, Petra Rauh vom Staatlichen Schulamt Bayreuth, der Leiter des Staatsinstitutes für die Ausbildung von Fachlehrern Holger Edlich-Wolfshöfer und sein Stellvertreter Yomettin Soybaba sowie die Seminarleiterin für Förderlehrer in Niederbayern Rita Schlotter und der Seminarleiter i.R. Rainer Rupprecht. Auch der ehemalige Leiter des Staatsinstitutes und Ehrenmitglied des Fördervereins Winfried Prandstetter zeigte mit seinem Kommen die Verbundenheit mit dem Staatsinstitut in Bayreuth. Ein schönes Zeichen war darüber hinaus, dass fast das komplette Kollegium und einige Studierende des Staatsinstituts in Freising ebenfalls an der Veranstaltung teilnahmen.

Wichtig und wertvoll für Bayreuth

In seinem Grußwort hob Bürgermeister Thomas Ebersberger die große Bedeutung der Staatsinstitute für die Förder- und Fachlehrer für die Schullandschaft und die Bildungsregion Bayreuth hervor und versicherte den Anwesenden die Unterstützung der Stadt.

Starke Lehrer - gute Schulen

In seinem Impulsreferat stellte der Leiter des Staatsinstituts Dr. Heribert Engelhardt mit Bezug auf die Untersuchungen von Prof. Dr. Uwe Schaarschmidt vier typische Muster des arbeitsbezogenen Verhaltens und Erlebens bei Lehrerinnen und Lehrer vor und zeigte die sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Lehrerausbildung und Gestaltung der Rahmenbedingungen sowie Arbeitsbedingungen von Lehrerinnen und Lehrern vor Ort auf. Dabei betonte Dr. Engelhardt die Eigenverantwortung jedes einzelnen Lehrers auf eine gesunde Work-Life-Balance zu achten, offensive Problemlösungsstrategien im Umgang mit den Belastungen des Lehrerberufs zu erwerben und aktiv in die eigene Gesundheit zu investieren. Gesunde und damit „ starke“ Lehrer, die über zentrale Berufskompetenzen verfügen und ihrer Arbeit mit Freude nachgehen, sind der wichtigste Garant für gute Schulen.

Die Institutsband unter der Leitung von Katrin Küffner rundete das Eröffnungsprogramm musikalisch eindrucksvoll ab.

Berufskompetenzen im Blick

Nach einer kurzen Kaffeepause bot sich für alle die Gelegenheit, sich fachlich weiterzubilden und auszutauschen.

Dabei stand ein breitgefächertes Angebot von Informations- und Workshopangeboten aus den Bereichen Lehrergesundheit, Förderung in den Fächern Deutsch als Zweitsprache und Mathematik, Inklusion, sozial-emotionale Entwicklung und Werteerziehung zur Auswahl. Als Referenten hierfür konnten Experten aus ganz Bayern gewonnen werden.

  • „Denk´ auch mal an mich!“- Dein Rücken (Heide Niklas)
  • Kinder philosophieren (Petra Pieper, Silke Teufel)
  • Von Harmonieversessenen und Streithähnen - Konfliktsituationen konstruktiv bewältigen (Simone Trawny)
  • Inklusive Förderung im Schulprojekt „Lernen unter einem Dach“ (Henryk Kolodziej)
  • „Das ist ein Keineck“-Sprachsensibler Mathematikunterricht (Bianca Rosenberger)
  • Bei Stimme bleiben (Franziska Beyer)
  • Worte zwischen Welten (Sagy Cohen)
  • „Alle unter einem Hut?!“- Umgang mit Heterogenität und Differenzierung im DaZ-Unterricht (Martina Weigand)
  • Schwierige Kinder und Jugendliche - Konfliktlösung auf dem Pausenhof und im Unterricht (Jürgen Dobias, Ulrike Holmer)
  • „Die größte Offenbarung ist die Stille“ – Stressabbau (Andreas Michael Büttner)

Ausführliche Möglichkeiten zur Information über die Förderlehrer-Ausbildung

Des Weiteren erhielten alle Interessenten die Möglichkeit, sich in zwei Vorträgen von dem Informationstandem Dr. Alexandra Neubauer und Dr. Ina Thieme über die Ausbildung zur Förderlehrkraft ausführlich zu informieren.

Das Foyer selbst wurde zum Ausstellungsraum. Fachlich informative Stellwände ermöglichten dabei Einblicke in den Ausbildungsalltag.

Zudem beantworteten Dozenten und Studierende des Staatsinstitutes am Informationsstand Fragen rund um die Ausbildung und den Beruf der Förderlehrkraft.

„Die Verpflegung war köstlich!“

Für Appetit und Genuss sorgte ein kulinarisch vielfältiges Buffet, das von den Studierenden kreativ sowie geschmackvoll vorbereitet worden war und während des ganzen Tages die Gäste verwöhnte.

Ein besonderer Dank geht an die Studierenden und alle, die mit großem Engagement dazu beigetragen haben, dass auch dieses Jahr der Tag der offenen Tür für alle Besucher wieder ein besonderes Erlebnis mit hohem Wohlfühlfaktor wurde!

(Astrid Mayer)